BIOGRAFIE & AKTUELLES

NICK MENS — BASS

Nick Mens stammt aus einer Familie von Berufsmusikern und begann bereits mit 6 Jahren Instrumente zu erlernen. Sein Weg führte ihn über MGA (Musikalische Grundausbildung) zum Klavier und zur Posaune, mit welcher er sieben Jahre Unterricht am Konservatorium besuchte.

Mit 13 Jahren begann er autodidaktisch den E-Bass zu lernen, spielte in diversen Bands und besuchte nach dem Mittelschulabschluss die Jazzschule St.Gallen, die er mit dem Lehrdiplom abschloss. Weitere Studien führten ihn 1994 nach Los Angeles ans Musicians Institute, wo er mit Auszeichnung für den besten Abschluss des höchsten Schwierigkeitsgrades graduierte.

Seither bewegt er sich als Live- und Studiobassist in einem breiten stilistischen Spektrum und spielt von Jazz über Funk und Pop bis zu Country. Die Basis seines Spiels liegt im Jazz- und Fusion-Bereich, was das Fundament für seine technische Vielfalt legt. Die langjährige Praxis als Sideman unzähliger Musiker lehrte ihn den Fokus auf ein druckvolles, grooviges, wie auch feinfühlig und songdienliches Spiel zu legen. Den Song und den Solisten/SängerIn bestmöglich zu unterstützen ist sein musikalisches Anliegen.

AKTUELL

Aktuelle, sowie abgeschlossene Projekte (Auszug).

BANDS & PROJEKTE

MUSICALS

  • 2005 Heidi (Seebühne Walenstadt)
  • 2006 Heidi (Seebühne Walenstadt)
  • 2006 Basileia (Volkshaus Basel)
  • 2009 Jesus Christ Superstar (Seebühne Thun)
  • 2009 Alapilio I (Music Hall Winterthur)
  • 2010 Alapilio II (Music Hall Winterthur)
  • 2011 Space Dream (Music Hall Winterthur)

BANDS & PROJEKTE

  • Thomas Biasotto Big Band
  • Patrick von Castelberg (Pop)
  • Ladybug (4 Vocals/div.)
  • Ariane Wildberger (Jazz/Pop)
  • Pasta Cowboys (Country)
  • Deean (Top 40)
  • Swiss Band (Big Band Jazz)
  • Bela Balint Big Band (Big Band Jazz)
  • Florian Schneider’s AMP (Blues, Folk)
  • Othella Dallas (Jazz)
  • Matthias Heimlicher (Fusion)
  • Toni Vescoli (Mundart)
  • Susanne Klee (Country)
  • Dusty Road (Country)
  • Klezmer Big Band (Jazz, Klezmer)
  • James Slater (Pop)
  • Sabine Fiegl (Jazz)
  • New Power Soul (Funk)
  • Sluka (Pop)
  • Local Heroes (Pop)
  • Phil & Tania Dankner (Funk)

Interview

Viel Spass beim Lesen!

Was fasziniert dich am Bass?
Die tiefen Töne haben mich immer in Bann gezogen. Ich mag es, die Schwingungen körperlich zu spüren, was bei tiefen Frequenzen intensiv ist. Auch die Rolle des Bassisten in der Band finde ich die beste die man haben kann: Als Bindeglied zwischen Harmonik und Rhythmus legt man das Fundament, sowohl für die Songs, wie auch für die Mitmusiker.
Welche persönliche Eigenschaft hilft dir als Musiker am meisten?

Mein Gehör. Es ist mein bester Lehrer. Zuhören gibt mir die Inspiration für Basslines, Phrasierungen, das Feeling eines Songs oder die passende Begleitung eines Solisten. Auch das Lernen der meisten Songs, die ich spiele, lerne ich über das Anhören. Danach mache ich mir einen Chart und Visualisiere schwierige Passagen. Wenn ich weiss, dass es eine technische Herausforderung gibt, übe ich die Stelle.

 

Was ist dir wichtig beim Spielen?
Natürlich die Musik: Wenn der Song harmonisch und melodisch etwas hergibt, und es groovt, gefällt’s mir. Auch der Sound meines Instruments und der ganzen Formation motivieren mich. Und dann ist mir die Zusammenarbeit mit dem Drummer, als dem wichtigsten Partner eines Bassisten, aber auch eine gute Atmosphäre in der gesamten Band, wichtig.
Wie bist du zum Bassspielen gekommen?

Als ich 13 war, suchte die Band meines Bruders einen Bassisten. Ich bot mich an, blitzte jedoch ab, da ich bis dahin noch nie Bass gespielt hatte. Ich wusste, welcher Titel für die nächste Probe geplant war und schaffte es, den Song rauszuhören und zu lernen. Am Vorabend der Bandprobe spielte ich vor und bekam den Job. Und einige Blasen an den Fingern…

Welche Musiker haben dich am meisten beeinflusst?
In erster Linie die vielen tollen Musiker, mit welchen ich bisher spielen durfte. Bekannte Musiker die ich ausgecheckt habe sind Ray Brown, Nathan East, Mark King, Johann Asmundson, Abe Laboriel, Marcus Miller, Jimmy Johnson, Verdine White. Aber auch andere Instrumentalisten wie Hiram Bullock, Dave Sanborn, Michael Brecker, Stanley Turrentine oder Larry Carlton.
Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Mit Al Jarreau hätte ich gerne gespielt. Leider ist er verstorben. Und mit Steve Gadd, dem „Picasso auf dem Schlagzeug“.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Bewegung, Natur und mein zweites berufliches Standbein, die Kinesiologie.
Hier habe ich übrigens ein spezielles Angebot für Musiker.

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